Aktivstall

Unser einzigster Stall mit begrenztem Weidegang
bietet 18 Pferden auf  3 Ebenen vielfältige Bewegungsanreize.

Dank technischer Top-Ausstattung im Fütterungsbereich, eine echte Option für Pferde mit Stoffwechselerkrankungen und deren Besitzer, 
auf ein unkompliziertes und zufriedenes Leben, trotz der Erkrankung.

                             Liegebereiche

 Die beiden, auf verschiedenen Ebenen  eingerichteten Liegeflächen, ermöglichen ein gemeinsames Ruhen von befreundeten Pferden, aber auch die Trennung, wenn die Gesellschaft mal nicht so passt.
Der große, überdachte Liegebereich erstreckt sich über die kurze Seite der Reithalle (Bild 1) bis zur Krankenbox. Bei gutem Wetter liegen die Pferde auch gerne im Bereich davor (Bild 2).
Die kleinere Liegefläche auf der mittleren Ebene (Bild 3) ist bei den Pferden sehr beliebt, weil der Weg zu den Gemeinschaftsfütterungen von dort kürzer ist.

                                                  Tränken

Die Wasserversorgung erfolgt über eine bis -30 Grad frostsichere Isotränke (Bild 1 + 2)  mit einem Inhalt von 25 Liter Wasser und einer Elipse als Verschluss, weil sich diese einfacher bedienen lässt.
Die Tränke befindet sich auf der oberen Ebene, damit die Pferde sich möglichst viel bewegen.
2 weitere beheizte Tränken sind auf der unteren Ebene installiert, 
in der Integrations-/ Krankenbox (Bild 3) und im Selektionsbereich (Bild 4). 



Fütterung

Um den unterschiedlichen Futterbedürfnissen der einzelnen Pferde gerecht zu werden, erfolgt die Fütterung von Raufutter über zwei Systeme.
Alle Pferde bekommen an den zeitgesteuerten Gemeinschaftsraufen eine Basismenge von ca. 7 kg Heu. Das ist die Tagesration für die leichtfuttrigen Ponys
Der Mehrbedarf der anderen Pferde wird individuell über 2 computergesteuerte Einzelfütterungen abgedeckt.
So bekommt jedes Pferd genau die Raufuttermenge, die es benötigt.

Für die Gruppenfütterung stehen 6 zeitgesteuerte Freßgitter
mit insgesamt 30 Freßplätzen für 18 Pferde bereit.
Deren Schieber öffnen sich zur Zeit alle 3 Stunden für 26 Minuten und ermöglichen den Pferden so die gemeinsame Futteraufnahme mit kurzen Freßpausen von etwa 2,5 Stunden.         
4 Freßgitter (Bild 1+2) sind im Halbkreis um eine Ecke der Scheune auf der mittleren Ebene plaziert.
Um rangniedrigeren Pferden den Zugang zum Futter zu erleichtern, befinden sich 2 Freßgitter in Parallelaufstellung auf der obersten Ebene (Bild 3+4) der Stallanlage.




 Für Pferde, die einen höheren Futterbedarf haben, oder die nicht an der Gemeinschaftsfütterung fressen mögen, besteht alternativ- oder zusätzlich zur Gruppenfütterung das Angebot der Einzelfütterung in 2 computergesteuerten Raufutterstationen.
Die Stationen sind räumlich von einander getrennt.
Sie gewährleisten eine genau bemessene, individuelle Futtermenge.
Die komplett schließenden Eingangstüren der Stationen geben rangniedrigeren Pferden Ruhe und Sicherheit  bei der Futteraufnahme. 
 Damit einzelne Tiere die Anlagen nicht dauerhaft blockieren, haben wir mit bestem Erfolg das
"selbst austreibende" System der Firma Schauer installiert. 




 
Der größte Bewegungsanreiz ist die Kraftfutterstation mit angeschlossenem Selektionsbereich.
Unsere Pferdebesitzer nutzen diese Station zur Fütterung ihres Kraftfutters in vielen kleinen Mengen über den Tag verteilt. Es gibt 2 große und 1 kleineren Vorratsbehälter.
Aktuell erhalten die Pferde Hafer, ca.46 gr. pro Portion und Agrobs Cobs, ca. 28 gr. pro Portion. Durch diese geringe Menge können die Pferde 10 oder mehr Portionen am Tag abholen.
Dies motiviert sie zum häufigen Besuch der Station, denn für eine solche Belohnung bewegen sich die Pferde gerne.
Der kleinere Behälter steht zusätzlich für Mineralfutter zur Verfügung.



Der Selektionsbereich wird über die Kraftfutterstation durch ein Selektionstor (Bild 1+2) betreten. Auch dort gibt es eine beheizte Tränke (Bild 3). Die Pferde können diesen Bereich jederzeit durch ein Einbahntor (Bild 4, links vom Unterstand)  wieder verlassen. 
Er steht Pferden mit besonderem Bedarf zur Verfügung und kann von 3 bis 4 Pferden, jeweils einzeln, in verschiedenen Zeitabschnitten genutzt werden. 
Hier werden z.B. Pferde mit zusätzlichem Raufutter versorgt, die nicht, oder während der Integration noch nicht, problemlos an den Gemeinschaftsfütterungen fressen.            


Annehmlichkeiten 

für Mensch und Tier

Vom Aktivstall gelangt man über eine (Pferde-) Schleuse (Bild 1) 

auf den überdachten Putzplatz (Bild 2) mit angrenzender Toilette und Sattelkammer (Bild 3). 

Sehr angenehm, besonders bei schlechtem Wetter, ist der direkte Zugang vom Putzplatz zur Reithalle (Bild 4), aus Sicherheitsgründen, ausschließlich für die  Pferde des Aktivstalls.
Im Eingangsbereich, neben der Schleuse steht die überdachte Sitzecke (Bild 5). Hier sitzen die Mitglieder der Menschenherde gemütlich beisammen und beobachten die Aktivitäten der Pferdeherde.



Gegenüber dem Putzplatz befindet sich der Waschplatz (Bild 1) mit zusätzlichen Anbindestangen.

Die Integrationsbox mit Paddock (Bild 2) liegt zentral zwischen Liegefläche, Kraftfutterstation und Putzplatz und hat einen direkten Zugang über die Schleuse, so dass die Pferde ohne Kontakt zur Herde dorthin gelangen. Sie kann auch als Krankenbox verwendet werden.
Eine weitere Box aus Panels (Bild 3), die mit wenigen Handgriffen auf- ünd abgebaut werden kann, befindet sich auf der Liegefläche, angrenzend an die Integrationsbox.

In der Hoffnung, den Pferden das Leben etwas zu erleichtern, haben wir direkt am Aktivstall eine Bremsenfalle (Bild 4) aufgestellt. Wenn das gute Stück bewirkt, was die Werbung verspricht, müsste sie bei einem Wikungskreis von ca. 1 ha unser gesamtes Stallgelände bremsenfrei halten. 

                                 Weidegang                

Die Pferde des Aktivstalls haben von Anfang Juni bis Ende Oktober jeden Tag 2 Stunden Weidegang. Die Weide ist in 2 Parzellen aufgeteilt, die nach einander beweidet werden.

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